About me

Was mich zu dem Thema gebracht hat? Ich beschäftige mich – definitiv unfreiwillig – mit Ernährung seit 2010. In diesem Jahr entwickelte ich immer mehr ebenso nervtötende wie vage gesundheitliche Probleme: Magen-Darm-Beschwerden, ständige Migräne, Schlafstörungen, innere Unruhe, Atemnot, mein Heuschnupfen wurde immer schlimmer…. Ich besuchte eine Reihe von Ärzten sehr unterschiedlicher Fachrichtungen, die ebenso unterschiedliche Diagnosen stellten:
Schilddrüsenunterfunktion (Hormone brachten absolut keine Veränderung), Reizdarm (Darmsanierung änderte genauso wenig), Asthma (habe ich tatsächlich, allerdings reagierten meine Atembeschwerden null auf Kortison) und nicht zu vergessen der freundliche Internist, der mir ohne mich zu untersuchen empfahl, mich an einen Psychologen zu wenden.

Irgendwann erzählte mir dann eine Kollegin von der „Weinallergie“ ihrer Freundin. Das erinnerte mich daran, dass ich seit einiger Zeit praktisch keinen Alkohol mehr vertrug und nach einiger Recherche im Internet stieß ich auf die Histaminintoleranz. Nach kurzem Krankenhausaufenthalt und sehr vielen Tests kamen noch Allergien gegen Soja und Sellerie dazu. Mit diversen Kreuzallergien gegen bestimmte Obst-, Gemüse- oder Nusssorten durch den Heuschnupfen war das am Anfang schon eine sehr eingeschränkte Lebensmittelauswahl.

Heute, sechs Jahre später, hat sich das geändert. Nach jahrelangem Immer-wieder-Ausprobieren sind meine Beschwerden zum größten Teil verschwunden. Hin und wieder habe ich noch leichte Symptome, weiß dann aber meistens, was der Auslöser war. Selbst Dinge, die ich jahrelang gemieden habe, wie Tomaten oder Parmesankäse, sind in kleinen Dosen machbar. Nur der Rotwein ist wohl für immer aus meinem Leben verschwunden…