Bist du superpicky?

Du weißt, dass du eine Histaminintoleranz hast, aber noch nicht, wie du damit umgehen sollst? Deine Freunde fragen dich ständig, was du denn jetzt überhaupt noch essen kannst? Und die Themen Reisen und Restaurants hast du sowieso für dich abgeschrieben?

Dann bist du hier richtig. Ich lebe seit fast zehn Jahren als “picky eater” und ganz ehrlich: Es ist nicht so schlimm, wie es am Anfang scheint. Glaubst du nicht? Dann lies weiter.

Rezepte

Kochen mit Histaminintoleranz sieht am Anfang ziemlich kompliziert aus. Vor allem, wenn du weder gerne noch besonders routiniert kochst. Aber keine Angst: Es gibt ein Leben nach der Tiefkühlpizza.

Noch ein Hinweis: Histaminintoleranz ist oft sehr individuell. Manche Leute vertragen Olivenöl problemlos, andere können rote Linsen essen, wieder andere sind mit allem außer Kartoffeln, Zucchini und Mais überfordert. Wenn du schon mal nach Rezepten recherchiert hast, ist dir wahrscheinlich aufgefallen, dass die Listen an verträglichen Zutaten doch sehr unterschiedlich sind. Also lass deinem Körper genug Zeit, neue Lebensmittel zu testen, und sei am Anfang lieber etwas zu vorsichtig.

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Über mich

Ich bin Janine und seit Dezember 2012 offiziell histaminintolerant. Die Diagnose habe ich damals in einer Fachklinik für Allergologie erhalten, nachdem ich zwei Jahre lang durch diverse Arztpraxen getingelt bin. Zur Histaminintoleranz kamen noch Allergien gegen Soja und Sellerie. Und mein seit Jahren bestehender Heuschnupfen, einschließlich Kreuzallergien gegen bestimmte Obst-, Gemüse- oder Nusssorten. Am Anfang also eine sehr eingeschränkte Lebensmittelauswahl.

Für mich als leidenschaftliche Urlauberin war die Diagnose im ersten Moment ein Schock. Nicht nur meine Reisen, sondern auch das Essen gehen oder einfach Kochen bei Freunden oder Familie musste ich – dachte ich zumindest – aufgeben. Es gab so vieles, was ich vermeiden musste, und da es nicht nur eine Lebensmittelgruppe betraf, war es verdammt schwer, das anderen Leuten zu vermitteln.

Aber mit der Zeit – und mit konsequenter Ernährungsumstellung – hat sich das geändert. Meine Beschwerden sind zum größten Teil verschwunden. Hin und wieder habe ich noch leichte Symptome, weiß dann aber meistens, was der Auslöser war. Selbst Dinge, die ich jahrelang gemieden habe, wie Tomaten oder Parmesankäse, sind in kleinen Dosen machbar. Nur der Rotwein ist wohl für immer aus meinem Leben verschwunden …

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Du hast Fragen, Wünsche, Themenvorschläge? Oder ein tolles Rezept …

… dann schreib mir. Ich veröffentliche gerne deine Rezeptvorschläge und gebe mir Mühe, alle Themenwünsche zu erfüllen.

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